Altersvorsorge

Gesundheitliche Einschränkungen absichern: Die neue Bonus Pflegezusatzversicherung

Wir werden immer älter – und das ist gut so. Klar ist aber auch: Je älter wir werden, desto größer ist die Gefahr, dass wir Pflege benötigen. Deshalb bietet die IG BCE allen Mitgliedern und Familienangehörigen die Zusatzversicherung IG BCE Bonus Pflege an. Die neue Versicherung sichert ein Extra-Pflegegeld zum günstigen Preis.

Barcin - istockphoto.com

Hände
03.03.2015

Fast drei von vier Frauen (72 Prozent) und jeder zweite Mann ab 30 müssen damit rechnen, irgendwann – zumeist im hohen Alter – pflegebedürftig zu werden. Das ergab eine Studie unter der Leitung des renommierten Pflegeforschers Prof. Heinz Rothgang. Gut ist es daher, dass es nun seit 20 Jahren die gesetzliche Pflegeversicherung gibt. Deren Leistungen sind zum Jahresanfang nochmals verbessert worden. Doch hierbei handelt es sich um eine "Teilkasko-Versicherung". Im Pflegefall übernimmt die Kasse feste Beträge – die tatsächlichen Pflegekosten sind damit zumeist nicht gedeckt.

Pflegekosten: 2,6 Millionen Pflegebedürftige gibt es derzeit. Rund 30 Prozent werden in Heimen versorgt. Die Kosten hängen von der Pflegestufe und der Einrichtung ab. Nehmen wir als Beispiel ein durchschnittliches Heim im Kölner Süden. Dort müssen Schwerstpflegebedürftige (Pflegestufe 3) derzeit pro Monat 3522 Euro für Pflege, Unterkunft und Verpflegung zahlen. Hinzu kommen noch sogenannte Investitionskosten, die in dem Heim monatlich bei 357,90 Euro liegen. Insgesamt müssen damit also bei Pflegestufe 3 genau 3879,90 Euro für das Leben im Heim aufgebracht werden. Zusätzlich brauchen die Bewohner natürlich auch noch Geld für Privates (etwa Wäsche, Friseur, Toilettenartikel und so weiter). Setzt man dafür nur ein monatliches "Taschengeld" von 120 Euro an, so benötigen die Pflegebedürftigen in Stufe 3 des Kölner Heimes rund 4000 Euro im Monat. Bei Pflegestufe 2 sind es (einschließlich Taschengeld) rund 3400 Euro, bei Stufe 1 "nur" 2800 Euro monatlich.

Leistungen der Pflegeversicherung: Die Pflegeversicherung übernimmt hiervon bei Pflegestufe 3 am meisten: 1622 Euro im Monat. Es bleiben damit aber immer noch 2388 Euro, die selbst aufgebracht werden müssen. Unterstellt man, dass ein Heimbewohner eine monatliche Netto-Rente von 1200 Euro bezieht, bleiben ungedeckte Kosten von 1188 Euro. Für dasselbe Heim und bei gleicher Rente ergeben sich bei Pflegestufe 2 ungedeckte Kosten von 858 Euro und bei Stufe 1 wären es 535 Euro im Monat.

IG BCE Bonus Pflege: Exklusiv für IG-BCE-Mitglieder und ihre Angehörigen gibt es nun die IG BCE Bonus Pflege, die unsere Gewerkschaft zusammen mit der DFV Deutschen Familienversicherung AG anbietet. Das Konzept ist einfach: Im Pflegefall wird das Pflegegeld der gesetzlichen Pflegeversicherung, dases für zu Hause oder im Heim lebende Pflegebedürftige gibt, verdoppelt oder verdreifacht – je nach gewähltem Tarif. Bei Pflegestufe 2 gibt es derzeit beispielsweise für Pflegebedürftige mit Demenz ein Pflegegeld von 545 Euro monatlich. Zusätzlich erhalten diejenigen, die über die IG BCE die private Zusatzversicherung abgeschlossen haben, dann nochmals als "Bonus" 545 Euro bei Verdopplung oder 1090 Euro bei Verdreifachung – sobald bei ihnen Pflegestufe 2 festgestellt ist.

Kostenpunkt: Je nach Alter fallen die Versicherungsbeiträge unterschiedlich aus. Für einen 45-Jährigen beispielsweise kostet die Versicherung monatlich 21,93 Euro (bei Verdopplung der Pflegeversicherungsleistung) beziehungsweise 43,85 Euro (bei Verdreifachung). Experten von der Stiftung Wartentest raten, eine Pflegezusatzversicherung erst dann abzuschließen, wenn klar ist, dass man sie auch auf Dauer "bedienen" kann. Denn sobald keine Beiträge mehr gezahlt werden, erlischt auch der Versicherungsschutz.

Nicht zu lange abwarten: Den Abschluss der Zusatzversicherung sollte man aber auch nicht auf die lange Bank schieben. Nicht nur weil die Beiträge mit zunehmendem Eintrittsalter steigen, sondern auch, weil dann die Gefahr von gesundheitlichen Einschränkungen steigt.

Einfache Gesundheitsprüfung: Die neue Versicherung kann nur abschließen, wer noch weitgehend gesund ist. Im Antragsformular wird abgefragt, ob Antragsteller in den letzten fünf Jahren bestimmte Erkrankungen (etwa Krebs oder Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems) hatten oder schon einmal einen Antrag auf Feststellung von Pflegebedürftigkeit, Berufs-, Dienst- oder Erwerbsunfähigkeit oder Behinderung mit einem Grad von mehr als 50 gestellt haben. Wer bei den wenigen Gesundheitsfragen kein "Kreuzchen" macht, für den kommt die Versicherung infrage. Wer hier pfuscht, verliert übrigens später seinen Versicherungsschutz. Eine weitere Nachversicherung kommt ohne Gesundheitsprüfung aus. Zudem ist eine Beitragspause im Fall von Arbeitslosigkeit oder Erkrankung möglich.

Mitgliederbonus: "Wir haben die Deutschen Familienversicherung ja nicht zufällig als Partner ausgesucht", sagt Andrea Pichottka, Geschäftsführerin der IG BCE Bonusagentur. Ihre Pflegezusatzversicherung hat von der Stiftung Warentest die Note "sehr gut" erhalten (Finanztest 5/2013, Seite 74). Und das unabhängige Analysehaus Morgen & Morgen (Pflegetagegeld-Rating 9/2014) hat der Versicherung fünf Sterne zuerkannt "Das Angebot ist also ohnehin schon gut bewertet und wir haben nochmals Vorteile für unsere Mitglieder ausgehandelt, die sich sehen lassen können", so Pichottka: Fünf Prozent Beitragsvorteil und 5000 Euro Einmalleistung bei erstmaliger unfallbedingter Pflegebedu¨rftigkeit.

Für konkrete Fragen hat die Bonusagentur eine kostenfreie Servicehotline eingerichtet: Telefon 0800 1112278

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