Tarifaktion Chemie bei Bayer Weimar und Akzo Nobel Greiz

Mittagspause mit Trillerpfeifen und Rasseln

Unter dem Motto "Wer Streit sät, wird Streik ernten" zeigten am 24. März 2015 ca. 200 beschäftigte Mitglieder des Weimarer Bayer-Werks in der Mittagspause ihren Unmut zum Stand der festgefahrenen Chemie-Tarifverhandlungen. Mit dieser Kundgebung wollten sie ein sicht- und hörbares Zeichen für die bevorstehenden Tarifverhandlungen am 26. und 27. März 2015 in Stuttgart setzen, ohne die Regeln zu verletzen.

VK Bayer Weimar

Tarifaktion in der Mittagspause bei Bayer Weimar 24.3.15

Zur Unterstützung waren auch Kolleginnen und Kollegen von der BASF in Rudolstadt und von Jenapharm angereist. Die Forderungen: 4,8 Prozent mehr Entgelt, 60 Euro mehr im Monat für die Auszubildenden und der Ausbau des Demografietarifvertrages sind berechtigt, um so mehr, da sich die Arbeitgeber derzeit mit Erfolgsmeldungen überbieten, so Betriebsratsvorsitzender Detlef Pfotenhauer, der auch Mitglied der Bundestarifkommission ist und somit an den Verhandlungen teilnimmt. Kollege Stephan Enzmann, stellvertretender Landesbezirksleiter Nordost bekräftigte dies in seiner Ansprache und redete kurzum von einer "Frechheit".

© AMK Dienstleistungs Gmbh

Auch bei Akzo Nobel in Greiz gab es viele Diskussionen zum Arbeitgeberangebot. Vor allem versteht man hier nicht, dass man den Demografietarifvertrag nicht zukunftssicher getalten will. Viele ältere Arbeitnehmer, aber auch jüngere Arbeitnehmer sehen gerade in diesen Regelungen des Demotarifvertrages gute Entlastung für ihre zukünftige Arbeit. Dies machten die Vertrauensleute und Beschäftigte während einer tarifpolitischen Frühstückspause deutlich.

VK Akzo Nobel Greiz

Tarifaktion Frühstück Akzo Nobel Greiz 25.3.15

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