Kein Angebot

Tarifverhandlung GSES Sondershausen

Vor der zweiten Tarifverhandlungsrunde mit der Geschäftsführung der GSES Sondershausen am 11. Februar 2015 machten die Beschäftigten mit einer Aktion vor dem Verhandlungsort nochmals auf ihre berechtigten Forderungen aufmerksam.

In einer ersten Tarifverhandlung wurde die Tarifforderung der IG BCE Tarifkommission der Geschäftsführung dargestellt. Die Forderungen der IG BCE-Mitglieder für die Tarifverhandlung 2015 sind, zwei bezahlte Tage Freistellung von der Arbeit nur für Mitglieder der IG BCE und  3,5 % Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen mit einer Laufzeit von 12 Monaten.

IG BCE Thüringen

Tarifaktion GSES Sondershausen am 11. Februar 2015

Die Geschäftsführung erklärte der Tarifkommission der IG BCE, dass es keine Verteilungsspielräume wegen einem schlechten Geschäftsjahr 2014 und der aufgelaufenen Investitionskosten gibt. Durch die niedrige Inflationsrate von unter einem Prozent wäre damit eine Nullrunde im Jahr 2015 gerechtfertigt.

Mit der Tarifaktion vor dem Verhandlungsort der zweiten Tarifverhandlung wurde zumindest die Verhandlung fortgesetzt und ein Angebot der Geschäftsführung abgerungen. Das Angebot lautet: Mit Monat November 2015 wird eine Einmalzahlung in Höhe der durchschnittlichen Inflationsrate vom Kalenderjahr 2014, konkret 0,9 % des  Jahresbruttoverdienstes dann bezahlt, wenn entsprechend die geplanten betriebswirtschaftlichen Kennziffern erfüllt wurden.

Die Tarifkommission hat dieses Angebot kommentarlos entgegen genommen und sich auf einen weiteren Tarifverhandlungstermin verständigt.

Jetzt ist es an der Zeit, dass die bisher unorganisierten Beschäftigten der GSES Sondershausen erkennen, dass ihre Arbeitsleistung nur dann wertgeschätzt wird, wenn man sich gemeinsam und solidarisch für diese Tarifforderungen einsetzt und diese auch vereinbart.

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