• 04.07.2016
  • Medieninformation XX/25
Vattenfall-Verkauf / Schwedische Regierung beendet Hängepartie

Jetzt Tempo machen

Die IG BCE begrüßt die Entscheidung der schwedischen Regierung, den Weg für den Verkauf der Braunkohlesparte von Vattenfall an den tschechischen Energiekonzern EPH freizumachen.

Vattenfall

Vattenfall-Auszubildender beim Schweißen.
04.07.2016

„Worauf es jetzt ankommt, ist die neue Unternehmenskonfiguration zügig an den Start zu bringen. Weiteres Zuwarten ist völlig unnötig, das kostet nur Zeit und Nerven“, sagte Petra Reinbold-Knape, Mitglied des IG-BCE-Hauptvorstands und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende von Vattenfall Europe Mining. Dabei müsse der Bedeutung der ostdeutschen Braunkohle für die soziale Stabilität in der Region genauso Rechnung getragen werden wie für die langfristige Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland.

Reinbold-Knape unterstrich, dass sich in Deutschland nach dem Abschalten des letzten Kernkraftwerks im Jahr 2022 eine Versorgungslücke abzeichne. Um die schwerwiegenden Folgen abzuwenden, sei es notwendig, die Braunkohle weiter als Brückentechnologie zu nutzen. „Die Politik muss für stabile Rahmenbedingungen sorgen. Was wir gar nicht brauchen, sind neue Sonderlasten für fossile Energien. Das wäre ökologisch nicht sinnvoll und ökonomisch kontraproduktiv.“

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