Flächentarifverträge Thüringen

Im Bezirk Thüringen sind 55 Unternehmen in den Branchen Chemie, Energie, Feinkeramik, Glas, Grobkeramik (Ziegel), Kautschuk, Kunststoff (Erfurter Verband und FAKU), Papier und Wasser Mitglied im jeweiligen Arbeitgeberverband und somit tarifgebunden.  weiter

Firmentarifverträge Thüringen

Neben den bestehenden Flächentarifverträgen sind 35 Betriebe in Thüringen an einen Firmentarifvertrag gebunden, die durch die jeweils betreuenden Sekretäre des Bezirkes und den von den Mitgliedern gewählten Tarifkommissionen ausgehandelt worden sind.  weiter

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  • Medieninformation XIX/7

IG BCE verlangt verhandelbares Angebot der Arbeitgeber

Die Chemie-Tarifrunde war bisher geprägt von der Mauertaktik der Arbeitgeber. Die IG BCE erwartet, dass damit bei der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag und Freitag (12./13. März) in Neuss endlich Schluss ist. "Die Arbeitgeber müssen ihren Kurs korrigieren und ein verhandelbares Angebot vorlegen", so Peter Hausmann, Tarifvorstand und Verhandlungsführer der IG BCE.  weiter

Gemeinsam den Standort stärken

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Das Bundeswirtschaftsministerium und die drei wichtigsten Organisationen der chemischen Industrie haben in Berlin im Rahmen des Branchendialoges eine schriftliche Vereinbarung geschlossen. Darin setzen sie sich gemeinsam dafür ein, den Chemiestandort Deutschland zu stärken. Das Dokument wurde von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, dem Präsidenten des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Marijn Dekkers, der Präsidentin des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC), Margret Suckale, und dem Vorsitzenden der G BCE, Michael Vassiliadis, unterzeichnet.  weiter

Gute Gründe für einen gerechten Anteil am Gewinn

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Ein deutlich gesunkener Öl-Preis, gute Exportchancen für deutsche Waren infolge des niedrigen Eurokurses, steigende Gewinne in der Chemie-Industrie und der deutsche Exportrekord im Jahr 2014 - das sind vier gute Gründe für einen gerechten Anteil der Beschäftigten am Gewinn.  weiter

Die erste Welle der Aktionen rollt

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Der bisherige Verlauf der Chemie-Tarifverhandlungen stößt in den Betrieben auf völliges Unverständnis. Dem Unmut und Protest wird jetzt demonstrativ Nachdruck verliehen, die IG BCE macht aus dem Stand heraus mobil.  weiter

Verhandlungsauftakt ohne Ergebnis

Die Tarifverhandlungen für die rund 15.000 Beschäftigten der Tarifgemeinschaft Vattenfall in Deutschland sind nach rund dreistündigem Verhandlungsauftakt ergebnislos vertagt worden. Die Konzerntarifkommission von IG BCE und IG Metall fordert 5 Prozent mehr Entgelt bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Arbeitgeberseite machte ein Angebot, das von den Gewerkschaften als vollkommen unzureichend zurückgewiesen wurde. Die Verhandlungen werden am 20. Februar in Berlin fortgesetzt.  weiter

2. Bausteinreihe erfolgreich abgeschlossen

Mit 24 Seminarteilnehmern war die zweite Seminarbausteinreihe  in der IG BCE, Bezirk Thüringen mit dem Titel „Tarifführerschein“ im Januar und Februar in Friedrichroda sehr gut besucht. Immerhin haben die ehrenamtlichen Tarifkommissionsmitglieder, Vertrauensleute und Gewerkschaftsmitglieder eine arbeitsreiche Woche, teilweise im vollkontinuierlichen Schichtsystem, hinter sich. Trotzdem waren alle bereit vom Freitagabend bis Sonntagmittag, sich den Themen der gewerkschaftlichen Tarifpolitik zu widmen.  weiter

Tarifverhandlung GSES Sondershausen

Vor der zweiten Tarifverhandlungsrunde mit der Geschäftsführung der GSES Sondershausen am 11. Februar 2015 machten die Beschäftigten mit einer Aktion vor dem Verhandlungsort nochmals auf ihre berechtigten Forderungen aufmerksam. In einer ersten Tarifverhandlung wurde die Tarifforderung der IG BCE Tarifkommission der Geschäftsführung dargestellt.  weiter

Zehn gute Gründe für unsere Forderung

Es gebe keinen Verteilungsspielraum, das ist das Mantra der Arbeitgeber in der Chemie-Runde 2015. Doch die  Forderung der IG BCE nach 4,8 Prozent mehr Entgelt und der Weiterentwicklung des Tarifvertrags Demografie und Lebensarbeitszeit ist nicht vom Himmel gefallen. Wir haben zehn gute Gründe zusammengestellt.  weiter

  • image description22.01.2015
  • Medieninformation XIX/3

4,8 Prozent und Weiterentwicklung der Demografie-Tarifverträge

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Die IG BCE fordert für die 550.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie eine Erhöhung der Entgelte um 4,8 Prozent. Das hat die große Tarifkommission der Gewerkschaft am Donnerstag (22. Januar) in Kassel beschlossen. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Außerdem will die IG BCE den Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und Demografie“ weiterentwickeln und den bestehenden Demografiefonds ausbauen.  weiter

Tarifangleichung geschafft

Für die Beschäftigten in den ostdeutschen Betrieben der GDF SUEZ E&P Deutschland konnte bis 2016 die 100 prozentige Tarifangleichung erreicht werden. Darauf einigten sich die Tarifkommission der IG BCE und die Arbeitgeberseite am 20. Januar 2015.  weiter

Rückwirkende Tariferhöhung

Für die Betriebe der Fachgruppe Kunststoff im Tarifgebiet Nordostchemie wurde am 21. Januar in Berlin ein Tarifabschluss erzielt. Die rund 1.100 Beschäftigten erhalten rückwirkend ab dem 1. Januar 2015 eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 3,2 Prozent und eine weitere Erhöhung ab dem 1. März 2016 um 2,3 Prozent. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2016.  weiter

Entlastung für Ältere

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Traditionell zur Weihnachtszeit zieht der Verband der Chemischen Industrie (VCI) Bilanz und stellt eine Prognose für das kommende Jahr. Die Zahlen aus Frankfurt lesen sich gut. Der Höhenflug hält an, zum fünften Mal in Folge meldet die Branche einen Umsatzrekord.  weiter

Erfolgreicher Abschluss

Nach zwei Wochenenden Seminar haben alle 16 Teilnehmer mit einer Abschlussprüfung ihre Zertifizierung  zum Thema Tarifpolitik erfolgreich bestätigen können. Dies ist für die zukünftige Tarifpolitik im IG BCE Bezirk Thüringen von besonderem Wert, da die Tariflandschaft durch viele Haus- und Firmentarifverträge geprägt ist und keine Abkopplung von den jeweiligen Branchentarifen stattfinden darf.  weiter

Tarifaktion beim Chemiewerk Bad Köstritz und Bayer Weimar

Am 26. November 2014 besuchte der IG BCE Bezirksleiter Thüringen, Kollege Andreas Schmidt die Beschäftigten des Chemiewerkes Bad Köstritz an ihren Arbeitsplätzen. Der Grund des Besuches lag in der vereinbarten Erhöhung des Weihnachtsgeldes von 65 auf 80 % des jeweiligen monatlichen Bruttoeinkommens. Immerhin sind das in der letzten Entgeltstufe E6 528 Euro mehr als im Vorjahr.  weiter

Gegen die Spaltung der Beschäftigten

„Wer für solidarische Grundwerte steht, bei denen die Starken den Schwachen helfen, der muss für die Tarifeinheit sein“, sagte Alexander Kirchner, Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) am Dienstag (11. November) vor dem Beirat der IG BCE in Magdeburg. „Ein Streik, der zur Polarisierung und Spaltung der Beschäftigten führt, ist kein guter Streik.“  weiter

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