Vattenfall und die Energiewende

Netzstabilisator im Überlebensmodus

Kollege Dr. Ralf Bartels, Abteilungsleiter Wirtschafts- und Energiepolitik im Vorstandsbereich des Vorsitzenden der IG BCE machte sich am 15. August 2018 ein Bild über eine Branche im Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte der Vattenfall Wasserkraft GmbH, die derzeit um ihr Überleben am Energiemarkt kämpft.

IG BCE Thüringen

Betriebsrundgang bei Vattenfall Hohenwarte v.l.n.r.: Marco Fischer, Dr. Ralf Bartels, Andreas Schmidt, Andreas Wehner

Begleitet wurde Kollege Dr. Bartels vom stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Vattenfall Wasserkraft GmbH und IG BCE Bezirksleiter Thüringen, Kollege Andreas Schmidt. Gemeinsam haben sie die Gelegenheit genutzt, mit Mitgliedern und Vertrauensleuten der IG BCE vor Ort über deren derzeitige Situation zu sprechen. Viele Emotionen aber auch Kritik über die jetzige Energiepolitik mit ihren Auswirkungen brachten die Kolleginnen und Kollegen in dieser Gesprächsrunde zum Ausdruck.

Im Anschluss an diese Gesprächsrunde hatten beide Vertreter der IG BCE die Gelegenheit, durch den Leiter der Produktion, Dr.-Ing. René Kühne über die derzeitige wirtschaftliche Lage und die zukünftige Marktposition der Pumpspeicherkraftwerke der Vattenfall Wasserkraft GmbH einen Einblick zu bekommen.

Deutlich wurde in den Gesprächen, dass die seit Jahrzenten bewährte Technologie der Pumpspeicherkraftwerke durch politische Entscheidungen nunmehr keine fairen Wettbewerbsbedingungen am Energiemarkt unterliegt

Somit geraten Pumpspeicherkraftwerke, als normale Energieverbraucher bewertet, unter immer höheren Kostendruck, obwohl diese Technologie derzeit als notwendiger Speicher und Energienetzstabilisator für erneuerbare Energien wirksam werden könnten.

Mit einer Kraftwerksbesichtigung, die durch den GBR-Vorsitzenden, Kollegen Marco Fischer und seinem Stellvertreter, Kollegen Andreas Wehner organisiert wurde, endete der Besuch der IG BCE Vertreter, der viele Eindrücke bei allen Beteiligten hinterlassen hat.

Hier zwei Links zur politischen Diskussion um Pumpspeicherwerke und Energiewende:

Energiewende 1

Energiewende 2

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